
Polyester bedrucken - So machen Sie es richtig!

Verfasst von
Karin Goffe
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Verschiedene Materialien stellen unterschiedliche Anforderungen an den Textildruck, die Einstellungen der Hitzepresse und dessen Benutzer. Es kann schwierig sein zu wissen, welche Art von Textiltransfer für ein bestimmtes Material geeignet ist oder welche Temperatur und welcher Druck in der Presse verwendet werden sollen.
In unserem Druckleitfaden sammeln wir Artikel mit praktischen Tipps und Tricks aus unserer langjährigen Erfahrung in der Veredelung von Kleidungsstücken. In diesem Artikel erläutern wir, wie Sie Polyester am besten bedrucken können, um ein qualitativ hochwertiges und langlebiges Ergebnis zu erzielen.
Was ist Polyester?
Polyester ist eine synthetische Faser, die aus Öl, recyceltem Kunststoff, landwirtschaftlichen Produkten oder Abfällen hergestellt wird. Die Faser wird häufig in der Textilindustrie für die Herstellung von Kleidungsstücken mit vielen guten Eigenschaften verwendet: Das Material ist leicht, langlebig und knitterfrei und behält seine Form und Farbe auch nach mehreren Wäschen bei. Oft wird Polyester mit anderen Fasern kombiniert, um dem Material noch mehr positive Eigenschaften hinzuzufüge. Dazu eignet es sich gut für die Herstellung von Sport- und Outdoor-Bekleidung.
BILD
Welcher Druck eignet sich für Polyester?
Trotz seiner ausgezeichneten Eigenschaften kann es eine Herausforderung sein, auf Polyester zu drucken. Unser dehnbarer Flex Heat Transfer wurde speziell für Sportbekleidung entwickelt und liefert bei richtiger Anwendung ein perfektes Endergebnis. Dieser Transfer ist unsere allgemeine Empfehlung. Es gibt jedoch Polyesterkleidungsstücke, bei denen die Farbe durch den Druck „blutet“ und den Transfer verfärbt. Wenn Sie das Kleidungsstück zum ersten Mal bedrucken, empfehlen wir Ihnen daher, das Material zunächst auf Durchbluten zu testen oder sich mit Ihrem Lieferanten über eventuelle Erfahrungen mit diesem Problem auszutauschen
So drucken Sie auf Polyester Stoff - Schritt für Schritt
1. Vorbereitung
Stellen Sie die richtige Temperatur, den Druck und die Zeit an der Heisspresse ein. Legen Sie die Wärmeübertragung und das Kleidungsstück in Reichweite und bereiten Sie eine Abstellfläche vor.
2. Platzieren Sie das Kleidungsstück
Legen Sie das Kleidungsstück auf die Unterplatte der Hitzepresse und stellen Sie sicher, dass das Material sauber, trocken und ohne Falten ist. Es dürfen keine Kanten, Reißverschlüsse oder ähnliches überstehen, sonst müssen Sie eine Gummiplatte verwenden, um die Druckfläche anzuheben. Andernfalls erreicht das Bügeleisen nicht die gesamte Übertragung, und sie haftet nicht ordnungsgemäß.
3. Vorwärmen des Kleidungsstücks
Um die Voraussetzungen für eine gute Anwendung zu schaffen, empfehlen wir, das Kleidungsstück mindestens 5 Sekunden vorzuwärmen. Dadurch schrumpft das Kleidungsstück im Voraus, und Sie können den Druck auf einer noch glatteren Oberfläche anbringen.
4. Platzieren Sie den Textiltransfer
Legen Sie den Textiltransfer mit der körnigen Seite nach unten auf das Kleidungsstück. Justieren Sie sie gegebenenfalls mit einem Lineal oder einem Kreuzlaser.
5. Starten Sie die Anwendung
Starten Sie das Bügeleisen in der Hitzepresse – wenn Sie eine unserer Maschinen verwenden, müssen aus Sicherheitsgründen beide Hände benutzt werden. Ein Zyklus wird gestartet, und das Bügeleisen fährt herunter. Wenn die voreingestellte Zeit abgelaufen ist, fährt das Bügeleisen von selbst wieder hoch.
6. Entfernen Sie den Träger
Entfernen Sie den Träger von der Transferfolie – fertig! Wiederholen Sie dann die Schritte mit dem nächsten Kleidungsstück.
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Flex Heat Transfer: Empfehlen wir 130°C bei 2 – 6 bar (abhängig von der Größe der Unterplatte) für 15 Sekunden
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Stark Heat Transfer: Empfehlen wir 160°C bei 2 – 6 bar für 15 Sekunden.
Wenn Sie eine unserer Heisspressen haben und unsicher sind, welche Einstellungen Sie verwenden sollen, stehen Ihnen unser Verkaufssupport gerne zur Verfügung.









